Sara Gruen: Wasser für die Elefanten :: Dumont, 19,90 Euro

Chicago in den 1930er Jahren. Jacob springt nach dem Tod seiner Eltern auf einen Zug auf und findet sich in der Welt des drittklassigen Zirkusses " Benzinis spektakulärste Show der Welt" wieder. Schnell fühlt er sich unter den Artisten, Arbeitern und Tieren zu Hause und verliebt sich in die junge Dressurreiterin Marlena, deren eifersüchtiger Ehemann diese Zuneigung nicht gerne sieht.

Im vergangenen Jahr in Chicago: Ein alter Mann beobachtet wie ein Zirkus seine Zelte aufschlägt. Und beschließt, ein letztes Mal eine Vorstellung zu besuchen.

Carla Guelfenbein: Die Frau unseres Lebens :: Suhrkamp Verlag, 22,90 Euro

Eine überraschende Einladung seines Studienfreundes Antonio in sein Haus in Chile führt den Kriegsreporter Theo auf eine Reise in die eigene Vergangenheit. In Chile trifft er auch Clara wieder, seine große Liebe, und vorsichtig tasten sich die drei an den Sommer 1986 heran, als ihre Freundschaft zerbrach. Es ist die Geschichte Theos, des Jungen aus gutem englischen Hause, und Antonios, des Exilchilenen, der besessen ist von der Vorstellung in seine Heimat zurückzukehren und gegen die Diktatur zu kämpfen. Doch Antonio fällt es schwer, die Beziehung seiner engsten Freundin Clara zu Theo zu akzeptieren. In einer berauschenden Nacht begeht Antonio Verrat an seiner Freundschaft zu Theo und zwingt in so zu einer folgenschweren Entscheidung.

David Mitchell: Der Wolkenatlas :: Rowohlt Verlag, 9,95 Euro

Sechs Geschichten, die scheinbar nichts gemeinsam haben und doch miteinander verwoben sind. Geschichten über Menschen, die ihren Weg gehen, jeder in einer anderen Zeit. Darunter gibt es den Anwalt, der im 19. Jahrhundert in Ozeanien unterwegs ist; die Journalistin, die in den sechziger Jahren einem Umweltskandal auf die Spur kommt; einen jungen Komponisten, der 1931 vor seinen Gläubigern aus England nach Belgien flieht. Es ist eine Reise durch die Zeit und verschiedene Erzählstile.

Dara Horn: Die kommende Welt :: Berlin Verlag, 10,50 Euro

Benjamin Ziskind, ein jüdischer Intellektueller, der Fragen für eine Quizshow schreibt, stiehlt im Jüdischen Museum in New York ein Chagall-Gemälde, von dem er überzeugt ist, dass es seiner Familie gehört. Und die Geschichte des Gemäldes ist tatsächlich mit der Familiengeschichte der Ziskinds´ verwoben. So verbinden sich diese beiden Geschichten mit der Suche einer jungen Kuratorin nach dem Gemälde, die sie sehr schnell auf die richtige Spur führt.